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Dienstag, 24. September 2019

Vor einem Jahr... und einem Tag...

... da war noch alles wie selbstverständlich....
Da war noch alles gut.

Vor einem Jahr und einem Tag, da hat unser Rocky noch gelebt. Da hätte niemand den Gedanken gehegt dass man ihn am nächsten Tag bereits nicht mehr so schnell sehen würde. Für mehr als drei Tage blieb er verschwunden bis die Gewissheit kam dass er mich nie wieder begrüßen würde wenn ich von der Arbeit nach Hause kam.
Wer möchte, kann meine Geschichte von vor einem Jahr gerne hier nachlesen: Kaltes Land


Das Grab, das mein Vater für unseren Rocky angelegt hat.

Heute, am 24. September, ist der erste Todestag meines treuen und freundlichen Gefährten Rocky. Es wird das letzte Mal sein dass ich hier im Blog über ihn schreibe denn er ist nach wie vor immer in meinem Herzen. Ich möchte lediglich meine Gedanken zu ihm, und meine Gefühlswandlungen, meine Eindrücke und Erkenntnisse dieses vergangenen Jahres seit seinem Verlußt mit euch Teilen.

Wenn meine Gedanken zu diesem Tag von damals schweifen, dann fühlt es sich an wie an diesem Tag. Man sagt immer Zeit heilt alle Wunden aber ein Jahr ist in diesem Fall einfach nichts. Das Gefühl ist, als wäre es gestern gewesen. Das Gefühl ist, als würde ich in dieser Wiese stehen, diese warme Septembersonne spüren, den leichten Herbstwind auf der Haut und meinem Tränennassen Gesicht. Das seelenzerreißende Gefühl dass ich hatte als ich auf seinen toten Körper hinabblickte. Es ist genau wie damals. Vielleicht bin ich heute nicht mehr so ungehalten, verstecke meine Tränen die mir vielleicht kindischer Weise nach wie vor kommen wenn ich mich dazu hinreißen lasse an diese schrecklichen Tage zu denken.
Allerdings muss ich sagen dass ich nach all den Erkenntnissen auf gewisse Weise "glücklich" sein kann. Ich weiß, das hört sich komisch an aber so ist es nüchtern betrachtet. Wie viele wissen nicht was aus ihren vierbeinigen Lieblingen geworden ist? Wo sie hin entschwunden sind? Was mit ihnen geschehen ist... ich weiß es.
Ich weiß wo Rocky zu tode kam... und in etwa wie. Den Anblick seines Körpers werde ich nie im Leben mehr vergessen und das ist vielleicht gut so für die Zukunft. Es war mir eine Ehre ihn zu finden. Es wird mir ein Mahnmal für die Zukunft sein mir keine Katze mehr zuzulegen. Denn das Gefühl hatte ich nach seinem Fund, nachdem ich seinen Verlußt mit seinem Begräbnis abschließen konnte.
Zum ersten mal verstand ich meine Eltern wenn ich als Kind darum bettelte eine Katze haben zu dürfen. Sie wussten dass irgendwann auf irgendeine Art ein Abschied erfolgen würde. Da ich in allem einen Grund sehe kam ich zu dem Schluss dass es vielleicht deshalb passiert ist dass ich das auf schreckliche aber prägende Weise begreife.
Es war imens schwer meiner Tochter davon zu erzählen. Im Nachhinein betrachtet überlege ich wie oft meine Eltern in dieser Situation waren in der sie mir vom Verlußt meiner Katze erzählen mussten und die Aufgabe... die Last... hatten mich zu beruhigen.
Wenn ich an all das denke, weiß ich nun warum sie mir damals eher von einer Katze abgeraten hatten. Ich verstehe es jetzt und ich bin noch immer der Meinung dass ich nach Jenny (bitte lass sie noch lange gesund und munter sein) keine Katze mehr ins Haus holen werde. Meine Seele ist was das angeht bereits genug geschändet. Als Kind fand ich meine Katzen meistens selbst auf dem Nachhauseweg tot am Straßenrand...

Ich habe oben vorhin "selbstverständlich" erwähnt... vielleicht fragen sich manche warum.
Allein aus einem einzigen Grund: Man darf NICHTs, absolut NICHTS als selbstverständlich ansehen. In meiner "Kaltes Land" Geschichte habe ich erwähnt dass ich Rocky oft mal stehen ließ obwohl er gestreichelt werden wollte. "Dafür ist später noch Zeit" dachte ich vielleicht in manchem Moment. Oder "Morgen"... oft gibt es allerdings kein Morgen...
Also: Nichts selbstverständlich nehmen!

Ja... ein Jahr ohne ihn ist nun vorbei doch das Gefühl ist noch ziemlich dasselbe wie am Tag als ich ihn fand. Aktzeptiert, hingenommen, verkraftet und beruhigt weil ich weiß dass er oben in seinem Grab liegt. Weniger weh? Nein... nicht wirklich.
Jenny wird dafür seit einem Jahr ziemlich verhätschelt. Seitdem sie im Oktober/November vorigen Jahres auch ziemlich krank war, darf sie nicht mehr nach draußen und genießt es nun hier in die räumlichkeiten zu dürfen und jede Menge Streicheleinheiten. Und mich plagen zeitweise Schuldgefühle weil Rocky das nicht durft... natürlich fehlt er mir aber laut der Geschichte um die Regenbogenbrücke wartet er ja auf der anderen Seite auf mich...

Ich habe von einer sehr lieben Freundin ein Buch darüber geliehen bekommen... aber ich hab es bis heute nicht geschafft es zu lesen, ja nicht mal aufzuschlagen... vielleicht ist es besser so und ich verlasse mich da auf meine eigene Vorstellung.
Jedenfalls besagt die Geschichte dass man auf der anderen Seite dann wieder mit seinen Tieren vereint ist. Sie waren am anderen Ende der Regenbogenbrücke auf einen. Wenn das wirklich so ist, dann habe ich keine Angst mehr vor diesem weit entfernten Tag wenn ich zu ihnen gehe. Sicher weiß ich dass dann jedenfalls ein ganzer Katzenclan auf mich warten wird. (Ich wäre dann wohl sowas wie die verrückte Katzen-Lady im Jenseits, um mir hier einen kleinen Scherz zu erblauben... auch wenn es eher wehmütig ist.) Und Rocky wird mich begüßen wie er es hier immer getan hat. Ich will an diesem Glauben festhalten.

Neulich stolperte ich über dieses Bild:
 und es hat mich ime rsten Moment bis aufs Tiefste zerstört. Bis ich nachzudenken begann. Wie ich oben schon sagte, ich halte daran fest. Sogar von seinem Grab verabschiede ich mich jedesmal mit einem "Man sieht sich" (irgendwann...) ^-^

Und nicht nur wegen ihm. Irgendwie hat Rocky ein "großes Sterben" eingeläutet...
So habe ich im Jänner und im März darauf, zwei meiner drei Großeltern verloren. Ich dachte nur, seit Rocky hört es einfach nicht auf... das Gefühl wurde mit der Zeit taub, abgeschirmt um nicht ganz in die Knie zu gehen... doch auch da dachte ich an diese andere Seite. In einem heiteren Moment dachte ich mir: Jetzte kann mein Opa mit meinem anderen Opa im Jenseits Karten spielen... und als meine Oma dann gestorben ist dachte ich mir, sie folgt ihrem geliebten Mann einfach...
Jenseits... viele mögen sagen dass das totaler Unsinn ist. Ich sage die Frage ist, ob man dran glauben "will". Ohne sich so einen Ort vorzustellen, wie trostlos ist das Leben dann bitte?
Ich für meinen Teil glaube daran...

Immer wenn ich oben am Grab meines "Seelenheils" wie ich ihn nenne, sitze überkommt mich so eine Ruhe. So ein seltsamer Frieden. Die Gewissheit dass ihm nichts mehr passieren kann weil er wohlbehütet in seinem Grab liegt. Von der Sorge um ihn wurde ich damals befreit als ich Gewissheit hatte. Oft bin ich noch traurig, aber der Trost zu wissen was aus ihm wurde hilft schon imens. Allerdings habe ich auch wahrgenommen das ich oft viel weniger Mitgefühl mit Mitmenschen oder anderen Leidtragenden die irgendwelche Probleme haben. Manchmal kommt mir vor, als hätte ich sämtliche Gefühle dieser Art mit ihm begraben. Ich frage mich ob es daran lag weil ich vor einem Jahr quasi eine kleine Hölle durchlebt hab oder weil ich keine neuen Sorgen mehr tragen kann... ich bin noch nicht fündig geworden ob diese neue Eigenschaft, weniger Mitgefühl zu empfinden, nun gut oder schlecht sein soll...

Der Spruch auf dem Deko-Herz dass ich damals für Rockys Grab gekauft habe könnte treffender nicht sein. Vor meinem geistigen Auge sehe... höre... spüre ich ihn noch immer. Und in manchen Träumen offenbart er sich mir auch wenn er zuerst oft eine ander Gestalt hat. Auch wenn ich mich oft nicht mehr dran erinnern kann dass er da war, aber vom Gefühl er war er mir nahe. Ich glaube daran... ich will es zumindest auch glauben.
Ich wollte das nur alles nochmal los werden bevor ich die nächsten Jahre nur noch im stillen an ihn Gedenken werde. Das erste Jahr ist das Schlimmste sagt man... ich bin gespannt ob das Stimmt. Die meisten werden mich ohnehin für Verrückt erklären wenn ich nach einem Jahr noch immer wegen "einer Katze" rumheul. Für jene die so denken: Lasst es. Sprecht nicht mit mir darüber und lasst mir meine Gedanken. Denn ich brauche diesen Glauben, auch wenn er für manche Unsinnig erscheinen mag.

Und als würde er mich von drüben grüßen wollen, haben die Nelken die ich auf sein Grab gepflanzt habe, vor ein paar Tagen angefangen Knospen zu tragen und sogar ein wenig zu blühen. Und das im September... Sogar das Wetter ist heute dasselbe wie an dem Tag als ich ihn fand.


In tiefem Gedenken an Rocky.
Bis in ferner Zukunft mein Freund.
Danke.

Montag, 29. Oktober 2018

Kaltes Land


Im Gedenken an Rocky,
einen besonderen Kater und wunderbaren Wegbegleiter.


Es war der 24. September 2018...
der erste Tag in der Woche und machte mich in der Früh auf den Weg zur Arbeit. Ein ganz normaler Start in die Woche, ein ganz normaler Montag. So dachte ich zumindest...
Zu Mittag kam ich wie gewohnt von der Arbeit nach Hause und dachte mir nicht wirklich was dabei als keine unserer Katzen da war um mich zu begrüßen. Ansonsten wurde ich mindestens von Rocky begrüßt, der unter unserer Holzhütte hervorkroch um auf mich zuzulaufen. An diesem Mittag war keiner von Beiden da und im ersten Moment fand ich es nur seltsam. Ja ok, ich habe sie wohl verpasst und sie streifen durch den angrenzenden Wald dachte ich mir.
Am Abend erhielt ich von meinem Vater die Meldung dass er Jenny in den Heizraum gesperrt hat, Rocky aber noch immer nicht da ist. Er ruft ihn schon eine ganze Weile und mir fiel auf dass ich ihn auch nicht gesehen habe als ich meine Tochter von der Nachmittagsbetreuung holte. Gegen Mittag und zu dieser Zeit sind meistens beide Katzen da. Wieder dachte ich mir nicht groß was dabei. Obwohl, zwei solche Zufälle am Tag und Jenny ist da, Rocky nicht? Ein ungutes Gefühl keimte in mir auf und so gingen wir abwechselnd nach drauße um nach ihm zurufen. Um 21. Uhr hörten wir jedoch auf und kamen fürs erste zu dem Entschluss dass ihn vielleicht jemand aus versehen in der Garage oder so eingesperrt hat. Das war schon öfter mal vorkommen.

Dienstag, 25. September...
Auf dem Weg nach draußen um zur Arbeit zu fahren begegnet ich meiner Mutter. Nach dem "Guten Morgen" war meine erste Frage ob Rocky wieder da ist. Wenn ihn jemand über Nacht eingesperrt hat, so wäre derjenige bestimmt jetzt am Morgen auf sein Missgeschick aufmerskam geworden und der Kater würde jammernd vor unserer Tür stehen. Aber nichts. Kein Rocky und das ungute Gefühl wächst. Gut... vielleicht ist derjenige noch nicht an der Garage oder Hütte gewesen in der er sich befand. Oder Rock hat wo anders im freien übernachtet und schläft noch?
Als ich zu Mittag nach Hause kommt, ist nur Jenny da und sie verhält sich so wie noch niemals zuvor. Sie geht nicht weit vom Haus weg, miaut unentwegt wenn man zu ihr nach draußen kommt. Sie will nicht mal im Ansatz versuchen ins Haus zu kommen wenn die Tür offen steht. Vielmehr will sie das man zu ihr nach draußen kommt. Irgendwann hat sie sich doch dazu überreden lassen ins innere zu kommen wo sie unsicher alles absucht. Es ist lange her dass sie ins Haus durfte weil sie beide zusammen meistens irgendetwas anstellten. Der Fairnesshalber durfte also keiner von Beiden ins Haus obwohl Rocky mehr anstellte als Jenny.
Der Tag vergeht und weiterhin keine Spur von Rocky. Ich war sogar unten ander Straße und suchte zu beiden Seiten den Graben nach ihm ab, oder den Wasserablauf an Nachbarsweg. Leute denen ich begegne und die unsere Katzen kennen frage ich nach ihm. Mein Vater telefoniert am Abend als er nach Hause kommt ein wenig herum, denn viele kennen unsere imposanten Katzen. Niemand hat Rocky seit dem Wochenende oder Montag Vormittag gesehen. Es scheint als wäre er vom Erdboden verschluckt worden.
Viele wünschen uns Glück auf unserer Suche aber das komische Gefühl steigt. Jenny ist nach wie vor unruhig, suchend und setzt sich nirgends zur Ruhe ab. Sie war schon immer anschmiegsam aber nun ist es so schlimm dass sie einen vollkommen beschlagnahmt. Auch meine Tochter macht sich gedanken wo ihr geliebter Vierbeinige Freund wohl steckt. "Der hat bestimmt eine Freundin und ist bei ihr!" so meint sie. Eine der kleinen Ausreden die wir uns schon vor längerem mal bedient haben als er nicht kam als sie ihn schon so lange rufte.
Mein Mann hat am Abend erneut den Straßengraben und den angrenzenden Wald abgesucht. Durch seine getigerte Fellfarbe ist er im Laub aber wohl kaum sichtbar wenn er wo wäre. Die Suche endet erfolglos und im Grunde weiß ich dass ich ihn nicht mehr so wiedersehe wie ich es gerne hätte.
Bereits am Abend ist die Sprache davon Such-Anzeigen aufzusetzen, auszudrucken und zu verteilen. Sollte er bis zum Wochenende nicht da sein, wollte ich das tun. Den Text dafür hatte ich mir schon im Kopf zurrecht gelegt.
Am Abend gab ich mir noch einen Ruck und schaltete den PC an obwohl ich keine Zeit dazu gehabt hätte. Viele Näharbeiten lagen zu der Zeit im Hintergrund doch ich konnte mich nicht ganz darauf konzentrieren. So gab ich bei Google "Vermisste Katzen" ein, denn immerhin lag es auch nahe das ihn jemand geklaut hat. Ebenso wie die Möglichkeit dass er selbst in ein Auto oder einen Zustellservice bei offener Wagentür gestiegen sein könnte.
Ein gut gemeinter Rat von mir: Wenn ihr euer Tier sucht, gebt NIEMALS unter keinen Umständen den oben genannten Titel ein. Da findet man Dinge, Artikel und Tatsachenberichte das einem die Haare zu Berge stehen. Die Bezeichnung "Mensch" wird mit dem Fund all dieser Dinge zum obersten Schimpfwort der Weltgeschichte. Es gibt so viele kranke, gestörte Menschen da draußen das man sich wundert warum überhaupt noch ein Mensch lebt... Und das auch noch nicht mal grade entfernt... diese schrecklichen Menschen. Einer, um nur ein harmloses Beispiel zu nennen, entführt Katzen aus heiterem Himmel, aus purer Lust und Laune.... er nimmt sie Kilometer weit mit und setzt sie dann wieder aus. Orientierungslos stolpern diese Tier dann umher und ihre Überlebenschancen sind da nicht gerade groß wenn nicht unbedingt Häuser mit Tierliebenden Menschen in der Nähe sind.
Beim Fund dieser Fakten, fallen meine Gedanken auf die ca. 4-5 Katzen die uns in den letzten 20 Jahren hier erschienen oder zugelaufen sind. Allesamt schienen auf den ersten Blick ausgehungert, verwahrlost, misstrausich... vom Leben im Freien gezeichnet. Beim zweiten Blick oder Erstkontakt wurde jedoch sofort klar dass es einst Hauskatzen waren die auf Menschen zugehen. Eine von ihnen blieb damals sogar ganz bei uns und im Laufe der Zeit stellten wir Fähigkeiten, wie das öffnen einer Tür, fest die nur daher rühren können dass sie ein liebevolles Zuhause hatte. All diese Katzen erschienen wie aus dem Nichts. Erst jetzt frage ich mich wo kommen die her? "Verlaufen" ist untypisch für Katzen also konnten sie niemandem in der Gegend gehört haben. Sind sie auch Opfer einer solchen Gräueltat geworden?
Was wenn unserem Rocky das auch passiert ist? Was denken sich solche Missgeburten von Menschen dabei? Eine unsägliche Wut kochte in mir hoch und ich schwor was ich immer schwor wenn ich von solchen Individuen hörte. Wenn ich so eine verdammte Mistsau in die Finger bekäme... er würde durch 1000 Höllen gehen... das schwor ich mir!
Mit noch schlechterem Gefühl und flackerndem Herzen ging ich zu Bett, konnte aber wie in der Nacht zuvor nur schlecht schlafen und immer wieder kam das Gefühl in mir hoch auf der Stelle losweinen zu müssen. Und das wo ich nichts über Rockys wahren verbleib wusste.
Ungewissheit hat mich innerlich schon immer zerstört. Das ist so, solang ich denken kann.
Ich habe ein kleines Trauma was mich und meine Katzen angeht. Als Kind, fand ich meine Katzen auf dem Nachhauseweg von der Schule, meist selbst tot am Straßenrand. Daher hatte ich mir damals gesagt dass ich in Zukunft nur noch Katzen haben würde, die nur in der Wohnung leben. Die nicht nach draußen kommen wo sie überfahren oder geklaut werden. Leider ging das mit Rocky nur 3 Jahre gut denn dann begann er aus einem mir unbekannten Grund zu markieren, obwohl er kastriert ist. Ich hatte wirklich alles versucht, Tropfen, Luftzerstäuber... Tabletten... aber es half nichts. Als meine Tochter dann kam war es noch schlimmer und die Katzen mussten von meiner Wohnung in den Heizkeller und nach draußen umsiedeln. Ganze 7 Jahre ging das Gut... aber da wusste ich dass ihm wirklich etwas passiert sein muss weshalb er nicht zurück kommt. Entweder er wurde tatsächlich angefahren und liegt aufgrund seiner Verletzungen wo und kann sich nicht von der Stelle rühren oder er wurde eingefangen und weggebracht.
Und es ist ja ganz Toll... seit Montag Nacht hat es sogar Grade unter 0. Die Tage davor waren heiß wie an einem Sommertag und dann ein Temperatursturz von fast 20 Grad! Ich weiß, wenn er kann, hätte er sicher versucht zu uns zurück zu kommen. Aber scheinbar kann er nicht.

Mittwoch, 26. September...
wie am Tag davor, schweift mein Blick beim verlassen des Hauses in die Runde. Meine Augen fliegen unbemerkt über die Stellen an der Rocky sonst immer aufgetaucht oder dahergelaufen ist. Nichts....  Ich fahre langsamer als nötig in der 50er Zone auf der Straße die an unserem Wohngebiet vorbei führt. Ich halte zu beiden Seiten ausschau nach seinem Fell, welches ich vielleicht am Straßenrand entdecken könnte. Zeitgleich denke ich mir wo er dann nun zwei Tage nach seinem Verschwinden auf einmal herkommen könnte? Vielleicht sitzt er ja grade wo oder biegt um eine Ecke? Wo sollte er herkommen wenn ihn seit Montag Vormittag niemand mehr gesehen hat und mittlerweile jeder in unmittelbarer Umgebung von der Suche nach ihm weiß? Weiterhin fehlt jede Spur. Es scheint als hätte er sich aufgelöst...
An diesem Tag kam mein Vater gegen Mittag von der Arbeit nach Hause und stellte eine Suchanzeige auf Facebook ein. Viel Mitgefühl und der Wunsch auf eine erfolgreiche Suche erreichen uns. Im Grunde habe ich ohnehin wenig Hoffnung auf eine gute Nachricht, aber mittlerweile suche ich nur die Gewissheit. Ich würde mich in einem Jahr noch fragen wo er abgeblieben ist wenn wir ihn nicht finden. Auch meine Tochter ist so veranlagt. Sie überlegt jeden Tag wo er stecken könnte und das macht es mir umso schwerer ums Herz. Was soll ich ihr nur noch sagen? Soll ich weitere Möglichkeiten erfinden? Ich halte ihre Fragen oft mit kurzen Antworten auf wie "Er wird schon wo sein..."... oder "Katzen machen das manchmal"... oder "Er hat es dort bestimmt gut... es gefällt ihm bei seiner Freundin".... tief im Inneren und so wie Jenny sich verhält weiß ich dass er nicht zurück kommt.
Der Grund warum fehlt mir jedoch und das treibt mich immer mehr in den Wahnsinn....
Am Abend, ruften meine Eltern mich ins Erdgeschoss da ich ober ihnen im Dachgeschoss wohne. Es liegt auf dem Weg denn ich war gerade auf dem Weg in meinen Nähkeller um endlich irgendwo weiter zu kommen. In den letzten zwei Tagen ist viel liegengeblieben und mir rennt die Zeit davon.
Ein Nachbar hat angerufen, ein Nachbar in fast einem Kilometer entfernung. Er kann es nicht 100% sagen aber er ist sich ziemlich sicher. Am Montag Mittag wurde eine Katze wie auf den Fotos im Facebookartikel vor seiner Einfahrt überfahren.
Meine erste Antwort war: "Ja super... wir können uns also wieder nicht sicher sein?! Jede dritte Katze hat eine Fellzeichnung wie unser Rocky! Hat er ihn noch?" 
Da hatte ich die grausame Hoffnung auf Gewissheit und da wurde es dann kompliziert: Der Nachbar kannte den Kater da er ihn schon seit fast 2 Monaten besuchte. Der Nachbar wusste nur nie wem er gehörte, war sich anhand der Fotos aber wohl mehr als sicher dass es unser Rocky ist. Das seltsame war dann jedoch folgendes: Der Nachbar kam gerade nach Hause und sah die Katze auf der Fahrbahn liegen. Er parkte ein und holte Handschuhe um ihn von der Fahrbahn zuräumen. Als er zur Straße kommt, ist das Tier aber weg.
Meine Gedanken überschlagen sich: "Ja schön... wenn es denn wirklich unser Rocky war und er dann so schnell von der Straße verschwunden ist, vielleicht wurde er nur angefahren?! Vielleicht lag er noch im Schock da rum und sprang dann in einen Graben oder in eine Hecke davon?!"
Alles war mit dieser Information plötzlich wieder offen und möglich. Eine unheilvolle Hoffnung, die ich mich nicht erwehren konnte ergriff von mir besitz. Da aber niemand in Stockdunkler Nacht da rauffahren sollte ging ich in den Keller damit irgendetwas weiter geht. Ich hasse es nach wie vor wenn alles liegenbleibt und sich alles häuft. Die letzten Tage verbrachte ich wegen Rocky wie ein Zombie, war in Gedanken und alle möglichen Dinge gingen mir durch den Kopf... so dann auch im Keller als ich allein mit mir und meinen Näharbeiten war.
Was wenn er wirklich davongelaufen ist? Verletzt... und jetzt liegt er irgendwo und kann sich nicht rühren. Und das seit Montag!!! Mit Minusgraden in der Nacht. Wenn das der Fall ist, ist er ohnehin erfroren... angefahren, schwer verletzt und dann muss dieser arme treuseelige Kater auch noch einen schlimmen erfrierungstot sterben. Unfühig zu uns zurück zu kommen hat er vielleicht gewartet bis ihn jemand von uns findet. Aber in so einer Entferung hätte niemand von uns mit ihm gerechnet.
Ich weine also während ich meine Näharbeiten erledige, brauche zig Taschentücher und sehe kaum die Naht die ich nähe... abwechselnd kommen mein Vater, meine Mutter und auch mein Mann zu mir nach unten und reden mit. Ich merke ihnen an dass sie nicht wissen was sie zu mir sagen sollen. Nicht mal auf den Rat dass ich hier aufhören und raufgehen soll höre ich. Die Arbeit im Keller ist für mich eine Lebensrettende ablenkung, sonst wäre ich noch viel mehr in diesem Elend und meinen Gedanken aufgegangen.
Mein Mann ist sogar losgefahren um den Graben an besagtem Nachbarhaus abzusuchen. Aber er fand nichts. Es war zu dunkel und das Gras des Grabens zu hoch. Nach dieser Information stoben meine Gedanken weiter auseinander. Es gab neben der Möglichkeit dass Rocky im Schock davongesprungen ist nämlich noch eine andere Möglichkeit und von der graut mir am allermeisten.
Wenn er es wirklich war und er tot ist, wenn er so schnell von der Fahrbahn verschwunden ist, denn immerhin waren das laut dem Nachbar grade mal 5 Minuten, dann hat der Streckendienst ihn gefunden und mitgenommen.
Die harten Fakten für diese Handlung ist eine Anweisung der Landesregierung Österreich. Jedes "Hinderniss" auf den Straßen Österreichs sind sofort von der Fahrbahn zu entfernen um weitere Unfälle zu vermeiden.
Überfahrene Tiere werden auf der Strecke aufgelesen und der Tierkörperverwertung übergeben.
Meine Gedanken fuhren auseinander wie die Wurzeln oder die Krone eines Baumes.
Am liebsten hätte ich jemanden gebeten mit mir loszufahren und die TKV Tonnen und Kübel anzufahren. In irgendeiner würde Rocky sein... aber wenn das schon am Montag war ist er längst weg. Diese Tonnen werden täglich gelehrt.
Rocky wäre dann auf ewig verloren... von allen Katzen habe ich irgendetwas hier. Ein Halsband oder sie liegen in ihren Gräbern... ausgerechnet von meinem mir so lieb gewonnenen Begleiter Rocky soll überhaupt nichts zurück bleiben?! Das ertrug ich nicht.
Zugleich fielen meine Gedanken auf alle die ihr geliebtes Tier suchen.... deren Tier überfahren wurde, ob gechipt oder nicht... wenn sie sie nicht vor der Landesregierung finden landen diese geliebten Tier wie Müll in der TKV Tonne... werden zu Tiermehl zermahlen und von anderen Tieren in der Tierhaltung gefressen. Ausgerechnet meinem Rocky, der sich seit seiner Kastration so an mich gebunden hat, ist zu Tiermehl geworden und andere Tiere fressen ihn?! Es war wie ein innerer Krampf er mich lähmte, das schlimmste von allen schlimmen Dingen mit ausnahme der Tierqäuler kam mir in den Sinn. Zugleich die Frage "Wie vielen ergeht es wohl so?! Wie viele Besitzer finden ihre geliebten Tiere nie und wissen dass sie irgendwo als Fischmehl an andere Tiere verfüttert werden?!
Warum gibt es da an diesen Stellen keine Kontrollen?! Viele Tiere sind gechippt und könnten so ihrem Besitzer wieder übergeben werden damit dieser Trauern und damit abschließen kann... warum ist dieses Land so kalt?! Warum wird an vielen Ecken und Enden einen Haufen Geld verschleudert und für so eine Kontrollstation hat niemand etwas übrig?! Wie viele Besitzer suchen ihr geliebtes Tier und finden es nie weil es im TKV liegt?! Wie viele können nie abschließen? Wie viele fragen sich auf ewig wo ihr Seelenpartner abgeblieben ist?!
Warum passiert das ausgerechnet uns?!
Was habe ich falsch gemacht? Vielleicht hätte ich ihn viel öfter streicheln und mich nach ihm bücken sollen als er es verlangt hat und ich bei bestem Willen keine Zeit dazu hatte... warum?
Wenn er es denn überhaupt war...
Mit blutendem Herzen und schreiender Seele ging ich an diesem Abend ins Bett...

Donnerstag, 27. September...
schon das Aufstehen war seltsam taub an diesem Tag. Auf dem Weg zur Tür raus bot meine Mutter mir an das wir nach Rocky suchen gehen könnten wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Vielleicht finden wir ja etwas, egal was. Egal welchen Hinweis. Wir könnten mit dem Nachbarn reden was er wirklich beobachtet hat. Ich antwortete nur mit "Schauen wir mal... aber ja vielleicht..."
Zum einen hatte ich Angst... Angst nichts zu finden und wieder mit Ungewissheit dazustehen. Zum anderen die Bedenken was wohl andere sagen wenn wir durch die Gegend laufen und in jeden Graben schauen. Obwohl... diesen Gedanken verschob ich sofort wieder denn bei solchen Emotionalen Schlägen ist mir egal was andere über mich denken oder von mir halten. Sie sollen auf sich selbst sehen.
Zum anderen, und das war der größere Teil, wollte ich es einfach nur wissen.
Am Vormittag erreichte mich die Nachricht meines Vaters dass der Streckendienst nichts am Montag mitgenommen hat. Kein totes Tier auf unserer ganzen Strecke.
Als ich dann zu Mittag heim kam sah mich meine Mutter wieder fragend an. Ich sagte ihr dass ich zuerst essen würde und dann gehen wir los. Dann war es soweit. Ich hatte sogar Handschuhe in meine Gürteltasche gepackt. Für alle Fälle...egal was wir finden. Und sollten wir ihn finden, wollte ich ihn nach Hause tragen.
Den ganzen Weg hinauf spähten wir in jeden Graben aber das Gras ist leider hoch und so dicht das man nicht auf den Grund des Boden sehen kann. Sollte er hier irgendwo liegen, hätten wir ihn nicht gesehen. So strebten wir das Haus des Nachbarn gezielt an und schon beim vorbeigehen fällt mein Blick auf die Fahrbahn. Der Fleck mitten auf der rechten Fahrbahn ist rießig. Wenn er das war, dann ist er niemals lebend hier weg gekommen... mein erster Gedanke.
Dann klingeln wir und der Nachbar macht uns auf. Wir reden, der Schmerz über den Verlusst diese freundlichen und zutraulichen Katers ist ihm deutlich anzusehen. Vor einem Tag hatte ich noch eine Wut, warum füttert man fremde Katzen und lässt sie ins Haus wenn man weiß dass sie jemandem gehören? Rocky hatte ein Halsband, und war gepflegt. Auf keinster Weise sah er wie ein Streuner aus. Doch als ich den Schmerz des Mannes erkannte war ich tief getroffen und Glücklich das Rocky hier einen Freund gefunden hatte. Das Rocky noch einen anderen Menschen Glücklich gemacht.
Der Nachba erzählt uns dass er den Facebookeintrag durch Zufall gesehen hat. Er hat sogar noch ein wenig überlegt ob er sich überhaupt melden soll, das ist ja nicht so eine einfache Sache. Er gab sich einen Ruck weil er eine Familie hinter dem Kater vermutete die ihn wirklich gern hatte und ihn noch lange suchen würde. So hat er sich gemeldet. Ich bestätigte seine Vermutung. Hätte sich über die FB Anzeige keiner gemeldet, wäre der nächste Schritt gewesen Suchanzeigen zu drucken und zu verteilen. Jedenfalls erzählte er uns auch über den Hergang. Es lies ihm keine Ruhe dass der Körper des Tieres einfach so "verschwunden" war und nachdem mein Vater ihm auch gesagt hatte dass der Streckendienst nichts davon weiß ging er nachsehen. Während der Nachbar am Montag seine Handschuhe holte muss irgendjemand den Kater von der Fahrbahn und in die Wiese gegenüber geworfen haben.
Stockend frage ich nach dem Fleck. "Dieser Fleck? War er das?" Ich war bemüht nicht viel zu sprechen denn meine Stimme würde zusehr beben. Beim "Ja" ging ich los. Ich wartete nicht auf den Nachbar und meine Mutter. Ich ging über die Straße, schaffe es sogar nach Rechts und Links zu schauen. Die 80er Beschränkung wird genau an dieser Stelle aufgehoben und schon beim raufgehen haben wir bemerkt das sich kaum einer an überhaupt eine Beschränkungstafel da rauf hält. Den Sog hinter Lastwagen spürt man am Rad-und Gehweg deutlich.
Auf der anderen Straßenseite spähte ich vom Rand in die Wiese. Laut seiner Aussage liegt er etwas weiter drinnen und so ging ich ein paar Schritte die Steile stelle hinab. Da sah ich bereits wie sich 3-4 Meter vor mir das Gras teilte. Ich schaffte es nur langsam näher zu gehen, ich atmete tief, machte mich unbewusst bereit Rocky zu finden, ihn zu sehen... zu sehen was aus ihm geworden ist. Der riesige Fleck lässt auf einiges schließen. Dann sah ich seine weiße, rechte Flanke aus dem Gras leuten und die Gewissheit schnürte mir das Herz und die Luft ein. Zugleich packte mich eine schwere Erleitungerung. Ich habe ihn gefunden...
Ich ging näher, rang mit den Tränen, redete mir ein dass ich nun beruhigt sein kann weil ich ihn gefunden hab... währenddessen zog ich mir die Handschuhe an. Ich war zu diesem Moment noch stark gewillt ihn heim zu tragen. Dann hockte ich mich vor ihm hin, ich hörte nich was die anderen Beiden hinter mir edeten, an meinen halblauten Schluchzern hörte ich nur jemanden sagen "Jetzt hat sie ihn gefunden". Ich weiß nicht wie es meiner Mutter in dem Moment ging, stand sie doch ein paar Meter hinter mir und konnte mich von dort nur beobachten. Der Nachbar kam aus dem Wissen nicht näher und wollte nicht nochmal hinschauen.
Ich hockte also vor Rocky und strich langsam das Gras beiseite. Jeglicher Zweifel dass er es nicht ist nicht waren schon ausgeräumt als ich die Flanke und das Maserung seiner Tigerzeichnung sah. Ein halblautes "Au weh..." kam mir öfter über die Lippen als ich so vor ihm hockte und als ich dann das Gras beistige strich und sein zerstörtes Antlitz sah brachte es mich innerlich um.
Es war er... und zugleich war er so entstellt das man ihn nur erkannte wenn man ihn so gut kannte wie ich. Ich sah nicht zu genau hin aber ich sah dennoch alles... er starrte mit großen Augen auf mich herauf, als wollte er noch etwas sagen. Was nicht möglich war... liegt er ja doch seit Montag schon da. Er liegt da seit Montag Mittag und sein Körper ist so kalt wie die Nächte in denen ich dachte wo er nur steckt. Ob er am Ende irgendwo vor Kälte zittert. Aber nein... er hat in keiner dieser Nächte mehr gefroren weil er selbst zum kalten Land wurde. Hätte es keine Minusgrade gegeben wäre sein Körper allerdings auch nicht so gut erhalten geblieben. Kein Geruch von Verwesung oder ein Anzeichen von Fliegen. Nichts hat sich an seinem Körper gelabt, nur die Strasse. Ich erhob mich als ich das Ausmaß dieses zerstörten Körpers ausmachte. Er hat zumindest nicht gelitten so vermute ich. Laut seinem Körper muss es ein LKW gewesen sein und die bremsen nicht... LKWs bremsen für nichts außer für Menschen...
Ich ging einnige Schritte zurück, wo mich meine Mutter in die Arme schloss. "Siehst du? Wir haben ihn gefunden, er ist nicht zu Fischmehl geworden.." war so ziemlich das Erste was sie zu mir sagte und an das ich mich klar erinnern kann. "Ich kann ihn nicht aufheben..." war das wofür ich meine ersten Worte fand. Nur Bruchteile von dem was der Nachbar mir tröstend zusprach weiß ich heute noch. Er litt genau wie wir und auch heute bin ich ihm noch zu tiefst Dankbar dass er sich gemeldet und so mitgeholfen hat. Dank ihm und dank desjenigen der Rocky von der Fahrbahn in die Wiese bevörderte haben wir ihn finden können. Es grenzt an ein Wunder dass wir ihn zurück hatten. Aber es war mir nicht vergönnt ihn nochmal zu halten. Er sah zu schlimm aus und war doch er... meine Mutter lies ich keinen Blick darauf werfen. Ich werde diesen Anblick nie mehr vergessen aber ich bin froh das ich es selbst war die runter ging und ihn ansah.
Ich musste ihn damals unbedingt haben und so war es selbstverständlich dass ich ihn als eine der letzten vor seiner beerdigung sehen sollte. Er war mein Kater... ich weiß, seine Gefühle gehörten eine lange Zeit nur mir allein und ich bin so froh dass ich ihn bei mir haben durfte.
Leider ist das einfach so... mit so einem Abschied muss man rechnen sobald man sich ein Tier ins Haus holt. Aber so gewaltsam, über soviele Tage hinweg wurden wir noch nie mit dem verlusst eines geliebten Tieres gequält.
Noch an der Unfallstelle rief ich meinen Mann und meinen Vater an dass wir ihn gefunden haben. "Wir haben Rocky gefunden..." und bei jedem mal wenn ich es sagte war es mir als würden Tonnen von Steinen von meiner Seele fallen. Mein Vater würde ihn später holen sagte er. So gingen ich und meine Mutter wieder nach Hause, diesmal mit schwerem Herzen aber mit dem Wissen was mit Rocky passiert ist und der Gewissheit das er spätestens heute Abend wieder zuhause ist. Zwar nicht solebendig wie ich und wie wir alles es uns gewunschen haben aber er ist da. Er ist nicht beim TKV und kein abartiges Schwein von Tierquäler hat ihn mitgenommen. Er ist dann wieder zuhause.
Um kurz vor 16 Uhr ruft mich mein Vater an ob wohl meine Tochter noch in der Nachmittagsbetreuung ist. Er kommt mit einem Arbeitskollegen und bringt Rocky heim. Es bebt in mir. Ich habe meine Tochter bewusst so spät wie möglich geholt, um mich selbst zu fangen. Es ist Donnerstag und noch ein Tag Schule, mit Lernwörterfrühstück und allem drum und drann. Meine Tochter soll nicht mitten in der Woche von seinem Verlusst erfahren, am Wochenende stehen einige Aktivitäten an und da hätte sie besser Zeit um sich davon zu erholen.
Denn gesagt werden muss es! Manche haben uns geraten es ihr nicht zu sagen. Es dabei zu belassen dass er verschwunden ist.
Das ist aus meiner Sicht ein Ding der UNMÖGLICHKEIT.
Ich kenne mein Kind... es ist in diesem Bezug wie ich... sie würde noch in einem Jahr fragen wo er wohl abgeblieben ist und dann würden wir alle zusammenzucken. Sie muss es erfahren, doch den Zeitpunkt können wir uns zum Glück aussuchen. Kinder stecken das zum Glück anders weg als Erwachsene... so hoffte ich zumindest.
Später dann war Rocky da. Zuerst in der Gerätehütte vor dem Blick meiner Tochter verborgen. Gegen Abend hat mein Vater eigenhändig sein Grab ausgehoben und gemeinsam haben wir ihn zu Grabe getragen. Ich denke mein Vater sah es als seine "Pflicht" und letzte Ehrerweisung an dass er das Grab selbst schaufelte und Rocky selbst den steilen Hand hinauf trug ehe er ihn vorsichtig, fast schon zärtlich in seine letzte Ruhestätte bettete. Immerhin war er es der ihn vor 9 Jahren von einem Arbeitskollegen mit nach Hause brachte und obwohl er ihn oft wegen seiner "schlimmen" Taten verflucht hat, ist er ihm mindestens so nahe ans Herz gewachsen wie mir.
Zu dritt, ich, meine Mutter und mein Vater standen wir also an seiner letzten Ruhestätte. Fast so wie damals als er hier her kam. Da gabs meine Tochter noch nicht und es waren wir drei, die ihn gemeinsam zum ersten Mal kennengelernt haben. Der Abschied war schön und in unseren Herzen würde dieser besondere Kater immer weiter leben. Er würde immer bei uns sein.
Ein richtiges Grab für ihn, daran dachte ich schon damals als wir die zwei Katzen quasi aus dem Haus warfen. Denn irgendwann würde dieser Moment ja kommen... leider. Diese zwei sollten ein richtiges Grab bekommen wenn es dann irgendwann soweit ist, das hatte ich mir fest vorgenommen nur die Absegnung meiner Eltern hatte ich mir damals nie geholt. Für alle anderen haben wir unsere "Stellen" wo sie Ruhen, aber kein erkennbares Zeichen darauf.
Obwohl ich es mir vorgenommen hatte, war mein Vater die treibende Kraft. "Rocky bekommt ein richtiges Grab! Wenn dann schon anständig! Er wird nicht verscharrt wie irgendein Tier!" Das waren seine Worte und in mir wütete es, weil ich seinen Schmerz erkannte. Jeder von uns trägt diesen Schmerz in sich aber jeder geht anders damit um. Es ist nun über ein Monat her und obwohl ich mir damals schon vorgenommen hab diese unglaubliche Geschichte niederzuschreiben, schaffe ich es erst jetzt. Es ist komisch... bei solchen emotionalen Schlägen hilft es mir darüber zu schriftlich zu erzählen... das war vor Jahren bereits so...
Rocky war also begraben, er liegt in seiner letzten Ruhestätte aber er ist wieder da. Diese Gewissheit lässt mich Hoffen dass es nun leichter werden würde. Wir alle wissen aber das es erst so richtig ans abschließen geht sobald meine Tochter davon weiß. Bis zum Freitag Nachmittag mussten wir uns also alle zusammenreißen.
Wie erwartet, ging ich an diesem Abend spät ins Bett.... konnte aber schon viel besser schlafen weil die Sorge um Rocky verflogen war. Es blieb nur noch Trauer zurück... Trauer und ein paar Fragen ober das Warum und Wieso, obwohl die alle ins nichts führten.

Freitag, 28. September...
Auf dem Weg in die Schule hat meine Tochter erneut von Rocky geredet... sie überlegt noch immer wo er sein könnte und ich versuche mich zu beherrschen. Ich halte meine Antworten kurz weil ich fürchte mich zu verraten.
Am Nachmittag, nach dem Essen und der Aufgabe sagte ich es ihr.
"Hör mir mal zu ich muss mit dir reden..." begann ich und bekam ihre Aufmerksamkeit. Allein an ihrem Blick schon meinte ich zu sehen dass sie weiß dass es um etwas ernstes geht. "Unser Rocky, der kommt nicht mehr heim... ein Auto hat ihn erwischt und er ist gestorben" so meine kurze Erklärung und ich ringe mit den Tränen...
Für Bruchteile von Sekunden sieht sie mich an, ehe sie mir in die Arme springt und leise schluchzt. "Mama weißt du was? Ich werde Rocky nie vergessen!" ist das Erste dass sie zu mir sagt und mir blutet das Herz. Zugleich bin ich froh und unglaublich erleichtert dass sie es mit so viel Tapferkeit wegsteckt. Er ist immer in ihrem Herzen und er kann sie vom Himmel aus besuchen kommen, so sagt sie mir. Ich bin dankbar für ihre Worte denn ich will sie glauben und daran denken dass es so ist.
Wir alle werden diesen besonderen Kater... unseren Rocky... nie vergessen weil er nicht unser Haustier war, sondern nach 9 Jahren in denen wir ihn bei uns haben durften, ein Familienmitglied war.

In diesen Vergangenen Tagen ging ich durch die Hölle... ich selbst wurde zur Hölle wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke. Ich war bestimmt auch launisch und zu einigen Menschen die es gut mit mir meinten unfair und vermutlich taktlos... das tut mir sehr Leid.
Ich ertrage vieles, nimm vieles in kauf und bin Geduldig und schweigsam wenn es drauf ankommt... Ungewissheit jedoch zwingt mich in die Knie und ich werde unausstehlich. Ich werde zu einem Monster das hinter meinem Spiegel lebt...
Danke dass Ihr mich diese harten Tage ausgehalten habt.
Ich habe schon viele Katzen verloren, aber so schwer, so dramatisch und brutal wie bei Rocky war es jedoch noch nie. Es war eine der schlimmsten Wochen an die ich mich erinnern kann.

Das ganze ist nun mehr als einen Monat her und es hat endlich mal geregnet. Als ich vor einer Woche an der Unfallstelle vorbei fuhr, war der Fleck den Rocky auf der Fahrbahn hinterlassen hat noch deutlich zu sehen. Zumindest für das Auge die davon wusste. Ich hoffe das der Regen die restlichen Spuren und vor allem seine Geruchsspur nun verwischt hat.
Seine Schwester Jenny, ist nämlich in diesen Tagen selbst auf der Suche nach ihm gewesen. Das hat uns der Nachbar bestätigt. Nun haben wir natürlich bedenken dass ihr dasselbe zustoßen könnte. Ganze zwei Wochen nach dem Vorfall haben wie sie nicht nach draußen gelassen und auch jetzt geht sie zum Glück hoffentlich nicht so weit und kommt bald wieder zurück. Nur Jenny ist nun noch übrig und sie darf vermehrt ins Haus. Sie genießt es und ich denke sie sucht trost bei uns und spendet uns Trost auf ihre Weise. Sie hat vorher viel mit Rocky gestritten und gerauft, aber sie hat ihren Bruder geliebt und sie vermisst ihn mindestens genauso wie wir.
Es ist bitter nun im Heizkeller nur einen Futternapf stehen zu sehen und keine Reihenfolge bei der Einfütterung beachten zu müssen. Sie saßen beim Fressen nebeneinander, sie teilten sich einen großen Kratzbaum. Die ersten Tage hat Jenny im Keller miaut und nach ihm gerufen. Bei jedem Geräusch von draußen ist sie zum Fenster um nachzusehen. Aber der Herr dieses Revieres kommt nicht mehr.


R.I.P. 
April 2009-September 2018

Mit diesen Sätzen beende ich diesen Beitrag nun. Wie oben erwähnt hat es mir oft geholfen über solche Schmerzvolle Dinge zu schreiben und ich wollte diese Geschichte erzählen. Für alle die das hier bis zum Ende gelesen haben vielen Dank dafür. Es war mir ein bedürfnis dass zu verfassen und das jene Freunde von mir denen es danach ist, zum Lesen zur Verfügung zu stellen. Jene die diese eine Woche mit mir nachempfinden wollen....  So etwas ist nicht jedermanns Sache daher schätze ich das sehr. Viele belächeln so eine große Trauer um ein geliebtes Tier auch oder ziehen es ins Lächerliche...  umso mehr Mut habe ich das so offen zu erzählen. Es ist gut möglich dass ich ein paar Details vergessen habe... ich kann mich beim besten Willen nicht mehr an alles Haarklein erinnern, vermutlich ist es auch Besser so. Die wichtigsten Dinge weiß ich.
Rocky ist überfahren worden und ist nun wieder zuhause. Das ist alles was bleibt und die Trauer um ihn wird nie gänzlich vergehen. Es wird immer wieder schmerzen wenn ich das Haus verlasse und kein freundlicher Kater mir entgegenläuft. Oder wenn ich grade mal eingeparkt habe und er schon neben dem Auto steht um mich zu begrüßen. Rocky fehlt mir, aber er ist immer da.
An dieser Stelle auch einen großen Dank an den Nachbarn, demjenigen der ihn von der Straße entfernte, an meine Mutter für den seelischen Beistand und an meinen Vater für das prächtige und Rocky gebührende Grab. Als Kätzchen bezeichnete unsere Tierärztin ihn als "Sir" .... ja.. das war er wirklich. Wunderschön, mit kräftig breiten Schultern, edlem Blick und einer ruhigen Ader. Dennoch lies er sich nicht von jedem alles gefallen und ging nur auf wenige Menschen wirklich zu. Er war... ist... besonders.


In Gedenken an unseren besonderen Rocky,
nie wird jemand seinen Platz einnehmen können.


Danke für Euer Gehör, ich heule nun zwar Rotz und Wasser aber es ist wie ich vermutet habe... es ist mir tatsächlich leichter und ich kann vielleicht endlich mit dieser ganzen grausamen Geschichte abschließen. Danke.
Eure Rave

Sonntag, 15. Oktober 2017

Große Raubtiere in Österreich...

WICHTIG!
 Um Missverständnissen vorzubeugen ist diese Information hier an erster Stelle NOTWENDIG:
Dieser Artikel dient NICHT als Hetzkampagne und soll KEINE Panikmache sein!
Dies sind lediglich MEINE persönlichen Gedanken und Meinungen. Ich bediene mich der "Freien Meinungsäußerung"!
Weiteres diesbezüglich lest Ihr ganz unten.
Die Fotos stammen alle von meinen eigens gekauften Zeitschriften und sind daher ©Rave_ShadowHeart 

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Ich persönlich sage "Nein Danke!"
Aber vielleicht sollte ich bei der ganzen Sache, welche mich schon ziemlich lange zum Nachdenken bringt, von vorne anfangen. Denn das Thema "Ansiedlung vom großen Raubwild" ist schon länger für Österreich im Gespräch und wie bei allem gibt es auch hier ein "für" und "wider" wobei das "wider" deutlich überwiegt.

Naturschützer beharren auf der Aussage das die Tiere (Wolf, Bär und Luchs) dem Menschen nicht gefährlich werden können. Allein diese Aussage ist falsch und wurde in den letzten Monaten selbst vom Tierschutz immer wieder umformuliert woraufhin nun doch das Gegenteil herauskommt.
Vor vielen Jahren, da hätte ich diese "Schönrednerei" und "Romantisierung" wohl mit Leib und Seele vertreten denn ich hatte Abschnitte in meinem Leben wo Tiere mir näher waren als so manche Menschen. Jetzt, wo ich Mutter bin sehe ich vieles anderes und so wäge ich auch bei diesem Thema das für und wider ab. Ich finde Österreich ist zu dicht besiedelt um diesen großen Räubern so viel Platz zu geben damit auch die "gut" leben könnten. Eine Wiederansiedelung in Österreich halte ich daher für nicht sehr klug und sogar nicht mal möglich. Es mag sein das sie vor hunderten Jahren hier sässig waren, aber das Leben hier hat sich verändert. Jetzt, zur heutigen Zeit passen diese Tiere hier nicht mehr her. Sie haben keinen Platz mehr.
Ich erinnerem ich noch gut an die Sommerferien die ich meistens bei meinen Großeltern verbringen durfte. Es war ein Bauernhof mit angrenzdenen Wäldern. Es war "selbstverständlich" das man einfach mal so in den Wald spazieren konnte und darin spielen konnte. Das gefährlichste Tier zu jener Zeit waren wohl Fuchs und Dachs... und die Tollwut natürlich. Würde ich in Aplenregionen leben und ein Kind haben, würde ich es nicht in den Wald gehen lassen. Die Angst dass es auf einen Bären oder ein paar Wölfe trifft wäre viel zu groß und es ist Fakt: SIE SIND DA! Zwar vereinzelt aber sie sind da! Und es reicht jeweils EINER von ihnen um einem Menschen gefährlich zu werden.
Aber ich will auf die einzelnen Tiere eingehen, was ich dazu denke. Es geht hier um Bär, Luchs und Wolf welche man in Österreich wieder sesshaft machen will und bei letzterem möchte ich gerne beginnen.
Die jüngsten Ereignisse in den Nachrichten lassen den Wolf als "am gefährlichsten" von den dreien dastehen.

Der Wolf
Es war vor einer Woche am Sonntag, an dem ein mehrseitiger Artikel in der österreichichsen Tageszeitung, der Kronen Zeitung gedruckt wurde. "Wie GEFÄHRLICH ist der WOLF?" die Schlagzeile der Ausgabe vom 8. Oktober:


Wahrlich: Der Wolf ist schon ein schönes und Mythenumgebenes Tier. Aber "nur" ein Tier das seinem Instikt folgt. Sein Instikt heißt, wie der jeden Tieres: Überleben! Art erhalten! 
Übertriebene Romantik hat hier also absolut nichts verloren wenn er dem Menschen zu nahe kommt.


Natürlich hat man an dieser Stelle auch das jüngste tragische Ereignis aus Griechenland aufgegriffen und nochmal erläutert. Es gleicht der Handlung aus einem Horror Film aber es ist keiner. Das ist real, passiert und der Artikel führt noch ein paar Ähnliche Beispiele dieser Art auf. Den Wolf als für den Menschen ungefährlich einzustufen ist derart Naiv und ja sogar "respektlos" das man es kaum in Worte fassen kann. Respektlos deshalb weil man so ein Tier maßlos "unterschätzt"
Der Mensch steht unbewaffnet NICHT an der Spitze der Nahrungskette! Sprich: Kommt es zu einer Konfrontation zwischen Wolf und einem unbewaffneten Menschen wo das Leben des jeweils anderen auf dem Spiel steht, zieht der Mensch den kürzeren. Ein Mensch kommt noch nicht mal gegen einen Hund in derselben Größe an und dann erst gegen einen Wolf? Also bitte... die Respektlosigkeit und Naivität kennt hierbei scheinbar keine Grenzen.
Leider kommt hier eben diese vermaledeite "Selbstüberschätzung" des Menschen durch. Er glaub immer noch an oberster Stelle zu sehen, die Natur beeinflussen zu können. Wenn der Mensch sagt der Wolf ist keine Gefahr, dann ist das so weil der "Mensch" es sagt.  In Amerika kommt es vor dass ein Wolfrudel einen Bären erlegt! Da soll so ein Rudel nicht auch für den Menschen gefährlich sein? Also bitte... wo bleibt da die Logik?
Die Übergriffe und Vorkommnisse sind also nicht mehr zu leugnen und ich bin froh das es laut der Kronen Zeitung NUR 15 Wölfe sind die durch Österreich streifen. Ich hoffe ja das sie nicht im Rudel laufen und das sie nur auf der Durchreise sind.
Ein Zitat aus der Zeitung gefiel mir besonders gut:


Genau so ist es! Und nur so!
Wölfe sind einfach nur Raubtiere!

Man kann es für alle die diese nicht verstehen oder verbissen nicht akzeptieren wollen auch so erklären:
Der Wolf sieht ein Reh: "Oh, Fleisch auf vier Beinen! Fressen!"
Der Wolf sieht einen Menschen: "Oh, Fleisch auf zwei Beinen! Fressen!"
Er wird keinen Unterschied machen wenn er am verhungern ist und sein Rudel oder seinen Nachwuchs durchbringen muss. Man bräuchte ja nur überlegen was ein Mensch imstande wäre zu tun damit sein Kind überlebt? Schon mal aus dieser Perspektive darüber nachgedacht?
Der Wolf ist ganz sicher kein böser Wolf wie im Märchen... keine Bestie... er ist einfach nur ein Raubtier. Ein Fatkum, das man nur zu gerne schönredet und verharmlost. Von wegen "Menschen fallen nicht ins Beuteschema!" Totaler Blödsinn. Der Mensch ist für ein Raubtier nur "Fleisch" wenn es darauf ankommt.
An dieser Stelle möchte ich mich auch zum englischen Wolfsopfer kurz äußern: Ich hoffe für sie, dass sie bei diesem Angriff nicht lange leiden musste. Einen Ausweg hat es aus dieser Situation für sie nämlich sicher nicht gegeben. Mein aufrichtiges Beileid an ihre Angehörigen.
Was das Ganze Projekt mit der Wiederansiedelung des Wolfes hier in Österreich angeht um ihn vom "aussterben" zu bewahren betrachte ich mehr als skeptisch.
Das Universum Magazin hat sich mit in der September Ausgabe ebenfalls dem Thema "Wolf" gewidmet. Ein weiteres Zeichen dass seine Anwesenheit überall für Aufregung und umstrittenen Gesprächstoff sorgt:

Im Magazin hat man auch jene Grafik dargestellt:

Eingezeichnet sind alle Regionen in Europa in denen Wölfe leben. Zusammen sind es etwa 17000 Tiere und da redet man noch vom "aussterben"? 
Wenn man solche Fakten sieht kommt man sich ein kleinwenig veräppelt vor. Aber es kommt noch besser:


All diese Wölfe, könnten direkt einfach so nach Österreich wandern. 
"Wenn sie wollten"
Das heißt also kurz erklär: Die Wiederansiedelung in Österreich wird nicht funktionieren wenn der Wolf selbst das nicht will.
Würde er es wollen wäre er bei einer europäischen Population von um die 17000 Tiere längst hier! 
Der Wolf kommt nicht in großem Ausmaß hierher weil er hier keinen geeigneten Lebensraum findet.
Ich persönlich halte dieses Projekt also für "Zeit-und Kapitalverschwendung"! Man sollte die Kapazitäten an dieser Stelle besser auf wirklich bedrohte Arten lenken. Der Wolf ist mit so einer hohen Population, die weiter steigt, nicht mehr direkt vom Aussterben bedroht wie ich das sehe. Aber scheinbar will das nicht gesehen werden weil sich "der Mensch" nie einen Fehler oder einen "misslungenen Plan" zugestehen könnte. Tragisch... 

Ich bin nach dieser Information wirklich ein wenig beruhigt. Der Wolf "kann" und "will" hier nicht sesshaft werden. Ich habe wirklich nichts gegen "Auswilderungen" und "Artenschutzprogrammen" aber bitte wirklich da wo sie wirklich "von Nöten" sind und wo die Vegetation genug Lebensraum für das Tier bringt. Alles andere halte ich für vergebene Liebesmüh... der Mensch kann nur minimal in die Natur eingreifen und besser wäre es er würde es lassen. Der Wolf verschwand nicht ohne Grund hier und überall wo der Mensch die Finger im Spiel hat kann man nicht mehr von "Natur" sprechen.


Nun haben wir noch zwei große Raubtiere die die Wiederansiedelung betrifft.

Der Bär:
Einzelgänger, nur in der Paarungszeit treten sie gemeinsam in Erscheinung. Auch hier denke ich mir: Wie kann es sein das der Mensch dieses Tier, wohlgemerkt eines der GRÖSSTEN Raubtiere an Land, so unterschätzen kann? Er mag gemütlich und tapsig wirken... sich von Insekten ernähren aber ein Bär ist Allesfresser und somit ist er kein Vegetarier! Er ist eine Gefahr für Nutz-und Haustiere sowie für Menschen. Allein schon an der Körpermasse ist ihm nicht beizukommen und so reicht hier nur ein Tier um dem Menschen gefährlich zu werden. Ist Meister Petz im Wald, hat sich das mit dem idyllischen Waldspaziergang oder einem Klassen-Wandertag in dem Kinder die Natur kennen lernen sollen erledigt. 
Einen Bären, möchte ich persönlich also nicht in unserem Wald wissen und stufe ihn mit dem Wolf auf die gefährlichste Stufe.

Der Luchs:
Im Luchs selbst sehe ich persönlich keine Gefahr. Er ist Einzelgänger und sucht sich Lebensräume die abgeschieden vom Menschen sind. Er ist scheu und im Vergleich zu anderen Raubtieren "klein" im Körperbau. Für Nutz-und Haustiere mag er jedoch schon eine kleine Bedrohung darstellen wobei er allerdings in die Nähe des Menschen kommen müsste um diese zu reißen. Ich halte den Luchs also für nicht wirklich gefährlich. Respekt, so wie jedes Tier, verdient er mit Sicherheit und er ist ja auch ein wunderschönes Tier. Den Luchs halte ich also für am wenigsten gefährlich von den drei großen Raubtieren die nach Österreich zurück gekehrt sind.


Abschließend:
An dieser Stelle möchte ich folgendes nochmals betonen: Dieser Artikel soll KEINE Hetzkampagne werden oder darstellen. Ich äußere lediglich MEINE PERSÖNLICHEN Gedanken zu diesem umstrittenen Thema und freie Meinungsäußerung ist, zumindest in der österreichischen Kultur, erlaubt! Als Mutter sehe ich die Sache nun eben so. Das hat nicht mal mit "Angst" oder "Panikmache" zu tun sondern mit natürlichem "Verstand"! Mit Instinkt... und dem Respekt gegenüber dieser prachtvollen Tiere. Man darf sie nicht zu etwas verharmlosen das sie einfach nicht sind. Die übertriebene Schönrednerei des Menschen wird ihm eines Tages noch das Genik brechen.
Ich denke ich muss an dieser Stelle gar nicht erst erwähnen das sämtliche "Bekehrungsversuche" bei mir fehlschlagen werden. DAS ist meine Meinung und zu der stehe und bleibe ich. Eure Meinungen und Gedanken allgemein zu dem Thema sind hingegegen gerne willkommen.

Eure Rave

Dienstag, 18. Oktober 2016

Worauf es ankommt...



Gestern Abend bekam ich einen ziemlichen "Dämpfer"
Einen Dämpfer mit der Botschaft "Worauf es ankommt"
Worauf es nämlich WIRKLICH ankommt, egal worum es im Leben geht...

Meine 5jährige Tochter ist gestern ein paar Stufen unserer Treppe runter gefallen. Wir waren natürlich sofort im Krankenhaus zum Röntgen usw. Zum Glück hat sie sich nichts getan und bis auf einen blauen Fleck an ihrem Rücken sind wir alle nur mit einem Schrecken davon gekommen.

Bereits auf der Heimfahrt vom Krankenhaus habe ich diese "stille" Botschaft die mir hier geschickt wurde realisiert. Denn egal was auch grade ist, was ich zu tun hätte. Wenn es um das wohl meiner Tochter geht, lasse ich alles stehn und liegen.
Ich denke jeder der schon mal in einer ähnlichen Situation (kann auch ein völlig anderes Szenaria sein) war, weiß worauf ich hinaus will.
Es geht um das "worauf es wirklich ankommt"
"Was" einem einfach am wichtigsten ist und wonach man seinen Lebensstil richtet...

Ich habe mich, und auch andere, in letzter Zeit dabei ertappt wie man sich über das schlechte Wetter aufregen kann... ja man lässt sich sogar davon runterziehen!
Nach diesem Vorfall gestern, wurde mir folgendes völlig klar: Egal welches Wetter grade ist über das ich mich aufregen könnte... egal wer oder wie viele hinter meinem Rücken lästern oder maulen... oder wenn man einfach nur wo in seinem Umfeld angeschnauzt wird... all die Dinge über die man sich ärgert oder die einem den Nerv ziehen....sie sind alle "nichtig" sie sind im Grunde alle EGAL solange die eine Sache "auf die es einem ankommt" in Ordnung ist. "Worauf es ankommt"... das ist es worum man sich Sorgen machen sollte. Alles andere, ist zweitrangig und geht schon irgendwie. Oder man sollte sie sich nicht so zu Herzen nehmen.

Diese "Sache" kann alles mögliche für jeden sein...
Solange dort alles passt, ist alles ander eigentlich nicht der Rede wert.
Ich hoffe für mich, dass ich diesen Grundgedanken durchsetzen kann und ich hoffe das dieser Gedanke da ist wenn ich eines Tages Entscheidungen zu treffen habe, von denen ich heute vielleicht noch nicht mal etwas ahne.
Das wünsche ich hiermit jedenfalls jedem der meint worauf ich hinaus will und was ich meine. ^-^

Die eine wichtige Sache "Worauf es in meinem/eurem Leben ankommt"

Wer sein Ziel verfolgt (sofern er es kennt) dann wird ihm jede Entscheidung leicht fallen da er immer zu gunsten seines Zieles handeln wird.


Viele werden jetzt vielleicht denken: Wovon redet die überhaupt? Was für ein Stuss ist das denn?
Tja... irgendwie hatte ich das Bedürfnis dass hier loszuwerden und Euch an meiner neuen Erkenntnis teilhaben zu lassen. Und das wo ich nun schon so lange nicht wirklich was hier geschrieben habe.... ich befinde mich nach wie vor in der "Erholphase" denn ich habe einige Wochen voller Aufregung hinter mit. ^-^

Eure Rave

Sonntag, 11. Oktober 2015

Mit sich im Reinen...


Die ganze Welt spricht davon "mit sich selbst im Reinen zu sein"... oder zumindest das man es soll. Mich sich ins Reine kommen damit man harmonisch sein Leben führen kann.

Zugegeben, es ist sehr verlockend so ein Leben in vollkommener Harmonie. Ein Leben in dem alles rund um einen herum passt, harmoniert und funktioniert.

Mh... andererseits stelle ich mir dann eine doch wichtige und vielleicht berechtigete Frage:
Wenn alles rund um einen herum so funktioniert, so perfekt ist, Friede Freude Eierkuchen herrscht... wenn man mit sich im Reinen ist und wenn man von vorne bis hinten zufrieden ist.... hört man dann auf sich selbst vorran zu treiben? Hört man auf sich Ziele zu machen?
Ziele wären dann doch unnötig... wenn doch jetzt schon alles so perfekt ist?

Lasst diese Gedanken mal ein wenig auf euch wirken. Mich würde interessieren wie ihr das so seht.
Ein alter Spruch lautet immerhin: Man lernt niemals aus
Aus eigener Erfahrung weiß ich das man an sich selbst nie aufhört zu lernen und zu wachsen.
Ist man nun mit sich im Reinen, was gibts da noch zu erkunden? ^-^

Ich wünsche euch mit diesem Gedankeanstoss einen schönen Sonntag Abend und einen guten Start in die Woche! ^-^

Eure Rave

Freitag, 9. Oktober 2015

Wann ist man erwachsen?


Also.
Was meint ihr?
Wann ist man erwachsen?

Jetzt kommen manchen bestimmt folgende Antworten in den Sinn:
- wenn man Volljährig ist
- wenn man Berufstätig ist
- wenn man Selbstständig ist und für sich selbst sorgen kann
- wenn man eine Familie gründet
... usw.
Die Liste könnte noch weiter geführt werden. ^-^
Ich denke, all diese Antworten sind "Halbwahr"
Nur weil man ein Kind hat oder fest im Berufleben steht... oder eine eigene Wohnung hat. Sein eigenes Leben finanziert, macht einem das noch nicht erwachsen.

Ich denke man ist erwachsen, wenn man nichts mehr von sich wegschiebt.
Vor nichts mehr die Augen verschließt... unangenehme Dinge, Situationen und Taten an sich vorbeiziehen lässt oder sie eben einfach von sich wegschiebt. Wenn man aufhört sich vor solchen Dingen zu drücken... wenn man solche Dinge, die einem missfallen... die einem zu wider sind... am Kragen packt und sie einfach erledigt... dann ist man denke ich erwachsen.
So sehe ich das momentan jedenfalls.

Ob ich mich selbst als "erwachsen" ansehe?
Mal mehr mal weniger... ich wage zumindest zu behaupten das ich erwachsener bin als so manche die ich kenne. Würde ich mich in Prozente erklären dann wären das wohl 80% erwachsen und 20% sträuben sich dagegen. ^-^ Ich möchte nie komplett erwachsen sein... dann wird das Leben doch zu traurig denke ich.
Ich will mir meine kindische Ader erhalten, aber erwachsen genug sein wenn es darauf ankommt wenn man es sein muss.

Wie seht ihr das nun mit dem "erwachsen sein" ?

So als kleiner Gedankenanstoß...
eure Rave

Sonntag, 26. Oktober 2014

Land der Berge

Heute, am Österreichischen Nationalfeiertag habe ich mir einen Jahrelangen Traum erfüllt.

Meine eigene Österreich-Fahne in ihrem Rot-Weiß-Rot von meinem eigenen Balkon zu hissen.


Sie ist 1,50 m breit und ca. 3,40 m lang und damit nicht grade klein. (Die zwei kleinen am unteren Balkon gehören meinem Vater ^-^)
Wie oben schon angedeutet, hege ich schon seit ein paar Jahren die Idee und den Wunsch mir selbst eine große Flagge zu nähen und von meinem zentralen Balkon zu werfen. In diesem Jahr, habe ich früh genug daran gedacht die Materialien zu besorgen und diese Idee wirklich in die Tat umzusetzen.
Ich bin Österreicherin und stolz darauf.
Ich finde es schade, nein - traurig - das viele Österreicher (besonders Jugendliche) diesen Stolz vergessen oder schlichtweg verloren haben.
Ich für meinen Teil, werde diese Flagge wohl ein paar Tage hängen lassen und nicht nur heute. Ich würde mir wünschen, das mehr Bürger dieses wunderschönen Landes ihren Stolz zurückgewinnen würden und dies auch symbolisch zeigen.

Und weil es heute am 26.Oktober so gut rein passt, hier unsere wunderschöne Bundeshymne:

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Land der Berge
(Österreichische Bundeshymne)

Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Land der Dome,
Land der Hämmer, zukunftsreich!
Heimat bist du großer Sohne,
Volk, begnadet für das Schöne,
vielgerühmtes Österreich.

Heiß umfehdet, wild umstritten,
liegst dem Erdteil du inmitten,
einem starken Herzen gleich.
Hast seit frühen Ahnentagen
hoher Sendung Last getragen,
vielgeprüftes Österreich.

Mutig in die neuen Zeiten,
frei und gläubig sieh uns schreiten,
arbeitsfroh und hoffnungsstark.
Einig laß in Bruderchören,
Vaterland, dir Treue schwören,
vielgeliebtes Österreich.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

So entstand „Land der Berge“
Wolfang Amadeus Mozart komponierte 1791, wenige Wochen vor seinem Tod, eine Kantate, in der dieses Lied als Schlusschor mit dem Text „Lasst uns mit geschlungenen Händen, Brüder, diese Arbeit enden“ enthalten ist.
Am 22. Oktober 1946 wurde durch den Ministerratsbeschluss dieses Stück zur Österreichischen Bundeshymne erklärt.
Die Dichterin Paula v. Preradovic (1887-1951) schrieb im Jahre 1947 den Text zur Hymne.


Und für alle die es interessiert, hier ein paar Angaben zu meinem kleinen Nähprojekt. ^-^

Material:
3,5 m roter Stoff (Polyestergewebe)
3,5 m weißer Stoff (Polyestergewebe)
den Stoff habe ich im buttinette Onlineshop (Meter = 3,50 €) gekauft.
1,70 m Rundholz mit 3 cm Durchmesser
1,50 m Rundholz mit 2 cm Durchmesser (beides bekommt man im Baumarkt)
Nähseide und eine flotte Nähmaschine. ^-^

Ihr stutzt bestimmt bei der Maßangabe zum Stoff und denkt euch "Hey, beim roten bräuchte man doch das doppelte!" Nein. ^-^ 
Der Stoff ist 3,5 m lang und 1,50 m breit. Ich habe also vom roten je zwei Streifen in der Länge von 3,50 und in der Breite von 0,50 m zugeschnitten. Vom Weißen nur einen mit diesem Maß was also heißt das ich vom Weißen noch einiges übrig habe. Aber vielleicht passt das dann ja genau für eine Steiermark-Fahne... wer weiß? ^-^

Hier noch drei Fotos und das wars dann mit meiner Nähvorstellung.


In dem Sinne, wünsche ich allen Österreichern einen schönen Nationalfeiertag, allen Nicht-Österreichern ebenfalls einen schönen Tag und bis zu meinem nächsten Näh-Projekt oder Blog-Eintrag. ^-^
Eure Rave

Donnerstag, 7. August 2014

Von Schnecken und deren Häusern

Als Kind habe ich mich schrecklich vor Schnecken geekelt.
Sie sahen nicht nur schleimig aus, sie waren es auch. So meinte ich jedenfalls.
In der Hauptschule hatten wir wohl die beste Biologie-Lehrerin die man haben konnte. Ich mochte das Fach von Anfang an, aber sie erklärte die Dinge der Welt so faszinierend, das man einfach nur begeistert sein konnte.
So auch die normale Schnecke.
Bei einem Spaziergang in der Natur, lies sie uns Schnecken auf der Handfläche herumwandern. Sie hat uns darauf aufmerksam gemacht, feinfühlig zu versuchen die Bewegungen der Schnecken-Sohle zu spüren versuchen.
Und tatsächlich. Schnecken gleiten nicht nur schleimig von A nach B... es fühlt sich an wie tausend Füßchen, welche sie Fortbewegen.
Ich war fasziniert.
Von da an, war der Eckel wohl verschwunden. ^-^

Neulich, waren ich und meine Tochter mal wieder in der Natur (also vorm Haus) unterwegs und der Hang hinter unserem Haus, scheint ein Paradies für Schnecken zu sein. Wenn wir wohl nicht eine ganze Kolonie an Igeln irgendwo hausen hätten. ^-^
Ich selbst bezeichnete es schaurig als "Schnecken-Friedhof", als ich all die leeren Schneckenhäuser gefunden hatte.
Nun haben wir eine ganze Sammlung.


(Die waren alle von einem Tag)
Schon früher habe ich mir hier und da mal ein leeres Schneckenhaus mit nach Hause genommen, gereinigt und ins Regal gestellt. Auch als Deko eignen sie sich auf diese Art wunderbar.
Jetzt haben wir wieder eine große Sammlung an leeren Häuschen der Weinbergeschnecke (der wohl größten Schneckenart) und normalen Schnecken. Von letzteren findet man seltsamerweise selten welche, dabei sind sie so schön gestreift wie man auf folgendem Bild sehen kann.


Die kleinen Häuschen sind auch weit stabiler als die großen, was mich überascht hat.
Mir ist auch etwas aufgefallen, auf das ich bevor ich das Foto gemacht habe, noch nie wirklich geachtet habe: Alle Schneckenhäuser, wachsen in die selbe Richtung! Faszinierend oder?

Ich finde es auch faszinierend das man so viel über ein angenommen unscheinbares Tier schreiben kann, vor dem sich die meisten ekeln. ^-^

Zum Abschluss also, für alle die ein Schneckenhaus noch nie von innen gesehen haben, ein Bild von einem beschädigten Exemplar:


Wie ist es mit euch? Ekelt ihr euch auch? Was meint ihr? Ist es interessant geworden eine Schnecke anzufassen und zu prüfen ob ich die Wahrheit sagen?
Versucht es ruhig, siegt über diesen Ekel!

Bis zur nächsten faszinierenden Geschichte,
eure Rave